Selbstbefriedigung

14.12.2008

immer noch ein Tabu

Jeder physisch und psychisch gesunde Erwachsene hat sich schon selbst befriedigt. Die eigene Prägung durch das Elternhaus entscheidet darüber, ob das Onanieren mit oder ohne schlechtem Gewissen stattfindet. Gerade Frauen haben immer noch das Gefühl sie dürften so etwas nicht tun. Während der Sexualtherapie fällt es den meisten Menschen wesentlich leichter über den Sex mit einem Partner zu sprechen als über den Sex mit sich selbst.

In den meisten Ehen und Partnerschaften weichen die Bedürfnisse was die Häufigkeit der sexuellen Kontakte angeht voneinander ab. Derjenige mit geringerem Sexbedürfnis fühlt sich meistens unter Druck gesetzt, was noch weiniger Lust zur Folge hat. Die Frustration des "sexuellen Bittstellers" wächst weiter. Ein Teufelskreis entsteht. Die häusliche Stimmung verschlechtert sich. Selbstbefriedigung als Instrument den sexuellen Druck abzubauen wird aber trotzdem von beiden Seiten abgelehnt.

Empfindet Einer den Partner als sexuell bedürftig, verschwindet die Lust auf ihn sofort. Um diese Situation zu vermeiden, empfiehlt es sich für Denjenigen mit dem häufigeren Sexbedürfnis eher gelegentlich selbst Hand anzulegen, als den Anderen unter Druck zu setzen oder mit einem Seitensprung zu drohen. Für eine knisternde Erotik zwischen Mann und Frau spielt die absolute Freiwilligkeit zum Sex eine wesentliche Rolle. Es muss sich schon im Vorfeld eine sexuelle Spannung zwischen den Partnern aufbauen, die sich dann im Liebesakt entlädt.