Die acht Todsünden in der Partnerschaft

  • Paarberatung, Sexualberatung, Eheberatung

sollte man unbedingt vermeiden

Irren ist menschlich und Fehler macht jeder. Es gibt aber Dinge, die man unbedingt unterlassen sollte, damit sie nicht zum Sargnagel der Partnerschaft werden.  

Gleichberechtigung: Die Partner müssen auf einer Stufe miteinander stehen. Dominanzverhalten verhindert den wirklichen Kontakt zueinander und endet in einer Eltern-Kind-Beziehung, die sich auf alle Beziehungsbereiche nachteilig auswirkt. 

Kommunikation sollte ein wertfreier Austausch zwischen zwei gleichberechtigten Partnern sein und nicht in ein Verhör ausarten. Beim Verhör stellt sich Einer als moralischer Richter über den Anderen und lässt die Tatsache außer Acht, dass schließlich Beide daran daran beteiligt sind, wenn in der Partnerschaft etwas vorfällt.

Sexualität bedeutet eine lustvolle Begegnung zwischen Partnern auf körperlicher Ebene. Übt Einer davon Druck auf den Anderen aus, zieht sich dieser zurück und ist, wenn überhaupt, nur noch sehr reduziert anwesend. Nach und nach kommt die Sexualität vollständig zum Erliegen.  

Komplimente: Man kennt sich schon so lange, ist miteinander vertraut, nimmt an alles über den Anderen zu wissen und glaubt nicht mehr darüber reden zu müssen, was man an ihm liebt. Muss man aber doch! Gegen Ende der Werbungsphase kehrt der Alltag ein und die Flamme der Liebe muss dann aktiv am Leben gehalten werden.  

Geschenke:auch wenn hier bei Männern und Frauen ein durchaus unterschiedlicher Bedarf besteht, ausbleibende, vergessene oder unpassende Geschenke stellen eine grobe Lieblosigkeit dar. Sobald man sich mit dem Anderen beschäftigt, stellt man fest, was ihn erfreuen könnte, und notfalls kann man auch nachfragen. 

Jahrestage: “Oops, wie peinlich, hab ich glatt vergessen” oder noch schlimmer “mein Gott ja, hab ich halt vergessen”: Vergessen von Geburtstagen oder gar Hochzeitstagen wird ebenfalls als nachlassendes Interesse am Partner gedeutet und ist es auch.  

Blindes Vertrauen: wird üblicherweise als erstrebenswert angesehen, hat man sich doch Treue und Zusammenstehen bis zum Tod versprochen. Trotzdem ist es in vielen Fällen nur ein Ausdruck von bequemer Anpassung, oder aber von Selbstaufgabe und Unterwerfung. In einer längeren Partnerschaft gibt es immer von Zeit zu Zeit Entwicklungen, die bei beiden Partnern nicht unbedingt parallel verlaufen. Darum sollte man immer Augen und Ohren offenhalten, denn sonst fühlt sich der Partner gar nicht mehr ernst genommen. Achtung: die Konkurrenz schläft nicht! 

Schwiegereltern: Mit dem Beginn einer ernst zu nehmenden Partnerschaft sollte die Herkunftsfamilie einen Schritt zurücktreten. Die oberste Priorität muss die neue Familie erhalten, sonst hat sie keine Chance sich zu entwickeln. Der Platz des Einzelnen ist hinter dem Partner und nicht zwischen ihm und der eigenen Herkunftsfamilie. Sind die Rollen geklärt, verhalten sich die Eltern auch respektvoll dem Schwiegerkind gegenüber.