Baby-Mord

  • Paarberatung, Eheberatung, Erziehungsberatung, Lebensberatung

Warum manche Mütter ihre Neugeborenen töten

 

Jede Frau mit einer weitgehend stabilen Persönlichkeitsstruktur entwickelt ihrem Baby gegenüber auch in Extremsituationen Beschützerinstinkte. Sie hat die Fähigkeit ihr Kind auch in Ausnahmesituationen anzunehmen.

Eine schwierige Kindheit eines Menschen jedoch setzt sich leider meistens mit einer problematischen Partnerschaft fort. Die mangelhafte Beziehungsfähigkeit wirkt sich sowohl auf die Paarbeziehung, als auch auf den Eltern-Kind-Kontakt aus. Bei Frauen mit diesem Hintergrund können verschiedene Auswirkungen auftreten:

Sie erleben ihr Baby als ihr Leben zerstörende Bedrohung. Häufige Befürchtungen sind z.B. der Verlust des Partners, des Arbeitsplatzes, finanzieller Ruin oder eigene Überforderung. Es entsteht in ihnen der Drang diese Bedrohung abzustellen.

Die Vitalität ihres Kindes erzeugt bei ihnen Hass und Neid. Je lebloser sie sich selbst empfinden, desto intensiver erleben sie es. Sie sind dabei Gefühlen ausgesetzt, die die meisten Menschen nicht kennen.

Eine Frau, die von ihrer Mutter durchgehend abgelehnt wurde, ist ohne intensive Unterstützung nicht in der Lage sich ihrem Kind angemessen zuzuwenden. Sie hat keine Ahnung von Mutterliebe.

Erschwerend kommen eigene und gesellschaftliche Erwartungen hinzu, dass Mütter ihre Kinder lieben müssen. Diese Vorstellungen führen bei Frauen mit eigenen schweren Defiziten zu massivem Hass, den sie an ihrem Kind festmachen. Sie sind davon überzeugt ihr Baby auch in Zukunft nicht mehr lieben zu können, weil sie es einmal gehasst haben.

Jede Mutter wird durch ihren Säugling an ihre Grenzen gebracht, die meisten Frauen sind aber glücklicherweise in der Lage damit umgehen.