Aktuelles
 Home | Aktuelles | Impressum / AGB | Kontakt

Unterschiedliche Lebensrhythmen

23.07.2012

Man sieht sich - kaum

Er geht schlafen, wenn sie aufsteht. Ihre Lebensrhythmen sind versetzt. An manchen Tagen sehen sie sich sogar überhaupt nicht. Was sich anhört wie der Alltag eines Schicht arbeitenden Paares, ist das Leben von zwei Menschen, die scheinbar ohne äußere Notwendigkeit aneinander vorbei leben. Sie begründen das damit, dass Sie eben ein Tagmensch ist und Er ein Nachtmensch, oder umgekehrt.

Dieses Extrem findet sich allerdings nicht bei allzu vielen Paaren, bei den Meisten handelt es sich eher um eine Zeitverschiebung von einigen Stunden. Aber selbst das reicht dafür aus, dass man nie zusammen einschläft und nicht den Tag miteinander beginnen kann. Auf diese Art und Weise entfremdet man sich zunehmend voneinander und pflegt mehr Kontakt mit Menschen, die einen ähnlichen Rhythmus leben wie man selbst.

Am Anfang der Beziehung, also in der Werbungsphase, bringt natürlich Jeder seine Lebensgewohnheiten mit, aber man stellt sich noch aufeinander ein. Im Laufe der Zeit lässt das Bemühen dann nach und Beide rutschen in ihre eigentlichen Muster ab. Diese Paare sind lapidar ausgedrückt unpassend kombiniert. Bei Anderen dagegen entwickeln sich diese Gegensätze erst so nach und nach. Die Ursachen dafür können sehr unterschiedlich sein. Das Ergebnis, die Kontaktvermeidung, verhindert oft die Ursachenforschung.

Festgefahrene Partnerschaften kommen hier ohne Paartherapie nicht mehr weiter. Selbst in den ersten Beratungsstunden benennen sie nicht ihr eigentliches Problem, sondern beklagen zunächst den Mangel an Gesprächen, Sex und Unternehmungen. Erst beim Abfragen ihres Tagesablaufs werden die unterschiedlichen Lebensrhythmen angesprochen. Jeder gibt dem Anderen die Schuld dafür und verhindert damit ein Offenlegen der Gefühle. Der Therapeut muss dann dafür sorgen, dass Beide in einer geschützten Atmosphäre über ihre unerfüllten Wünsche und Verletzungen sprechen können. Oft kommen dabei Dinge zur Sprache, die vorher gar nicht bewusst waren. Meistens handelt es sich um eine Mischung aus eigenen unbearbeiteten Defiziten und Partnerschaftsproblemen. Lassen sich Beide auf eine Aufarbeitung ein, dann beginnt sich langsam etwas im Zusammenleben aufeinander zu zu bewegen.

Erfahren Sie mehr über:

  1. FolderPaartherapie 
    1. PagePaartherapie Gründe für eine Paartherapie und Aufgabe des Therapeuten
  2. FolderEhepaartherapie 
    1. PageEhepaartherapie Gründe für eine Ehetherapie und die Aufgabe des Therapeuten

In den Herbstferien ist die Praxis geöffnet!

22. Oktober 2014

In den Herbstferien ist die Praxis geöffnet und auch die Telefonzeiten finden wie üblich statt!

 

Die Versöhnung

21. August 2014

mit unterschiedlichem Tempo

 

Wenn der Mann zum Feind wird

30. Juli 2014

Gabriele Leipold als Expertin in t-online.de, 30.07.2014 , zum Thema:""Mütterliche Türsteher"...